Geschichte - Unsere Entwicklung

LTC

GAIA


1983

Die Geschichte der Technologie für wieder-aufladbare Lithium-Ionen-Batterien reicht zurück bis in das Jahr 1983. Seit damals hat LTC eine Vielzahl verschiedener Lithiumbatterie-Technolo­gien, darunter Lithium-Ionen-Flüssigelektrolyt-, Lithium-Metall- und Lithium-Polymer-Verbin­dungen untersucht und erforscht.

1996

Seit 1996 betreibt LTC eine eigene Pilotanlage, die um etliche Fertigungsschritte erweitert und optimiert wurde, um neue im Unternehmen entwickelte Verfahren zu integrieren. Dies eröffnet die Flexibilität, das Batteriedesign auf den jeweiligen Einsatzzweck abzustimmen.

1997

Seit 1997 wird ein besonderer Schwerpunkt auf großformatige Zylinderzellen und große Batteriesysteme gesetzt, die sich aus mehreren Zellen und der zugehörigen Steuerelektronik aufbauen. Die einzigartigen Fertigungsverfahren und das Know-how von LTC, zusammen mit der wegbereitenden hausinternen F&E und der engen Zusammenarbeit mit Materialentwicklern und Forschungseinrichtungen, sichern dem Unternehmen eine Position weit vor unseren Mitbewerbern.


April 1996
Gründung der GAIA Akkumulatorenwerke GmbH in Nordhausen, Thüringen.
GAIA entwickelt an seinem Fertigungsstandort in Nord­hausen ein Verfahren zur kontinuierlichen Extrusion von Lithium-Ionen-Polymerelektroden, welches nicht nur kostengünstig ist, sondern auch den Einsatz von organischen Lösungsmitteln minimiert.

1997 bis 1999
Herstellung der ersten Prototypen.
Arch Hill, eine Niederländische Beteiligungsgesellschaft, erhält die Anteilsmehrheit von GAIA.
Einzug in die Gebäude der ehemaligen IFA-Motorenwerke in Nordhausen.
Entwicklung und Aufbau einer Pilot-Produktionslinie.

2000

Das GAIA-Werk ist eine moderne Anlage mit modernster Ausrüstung für die Elektrodenfertigung, die Montage von Zellen sowie den Bau und die Prüfung von Batteriesystemen. Nach vierjähriger Entwicklungsarbeit gelang es GAIA im Jahr 2000, mit seiner neuen Lithium-Polymer-Technologie in die Pilotfertigung zu gehen.
Weiterentwicklung der Batterietechnologie und der Produktionseinrichtungen.
Beginn der Prototyp-Zell Entwicklung.
Mitwirkung an öffentlichen Forschungsaufträgen.

GAIA und LTC


2002

Im Jahr 2002 fusionierte GAIA mit seinem neuen Mutterkonzern LTC und wird seither als  Tochtergesellschaft weitergeführt.

2003
Markteinführung großformatiger Lithium-Ionen-Zellen.
LTC und GAIA entwickelten zusammen mehrere neue zylindrische Zelldesigns für die Nutzung in HEV Batterien.

2004
Beginn der Fertigung von kundenspezifischen Batteriesystemen.

2006
Beginn der Serienfertigung von Batterien für Windkraftanlagen, Roboter- und Fahrzeugtechnik.

2007
Entwicklung der neuen Zellchemie LiFePO4 (Lithium-Eisenphosphat, LFP).
Umrüstung und Inbetriebnahme des ersten LiFePO4-PlugIn-Hybridfahrzeuges von GAIA und Vorstellung auf der IAA 2007.
Umzug des Batteriebaus in ein größeres Gebäude.
Start der Serienproduktion auf Zell- und Batteriebasis.

2008

Eine Erweiterung der Fertigungsanlage um weitere Flächen im Trockenraum und eine Ausrüstung mit modernsten Maschinen fand im Jahr 2008 statt, um die steigende Nachfrage nach seriengefertigten Produkten zu befriedigen.
Umrüstung eines Sportwagens für das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring und damit die Vorstellung des leistungsfähigsten Hybridautos der Welt, initiiert durch den Formel 1 Pilot Heinz-Harald Frentzen.

2009

Qualifizierung als Zellenlieferant für ein größeres Bus-Projekt (Hybridbusse) in den USA.
Vorstellung des eRuf Greenster auf dem Automobilsalon in Genf.
Vorstellung des EWE E3 Elektroautos in Zusammenarbeit mit Karmann.
Förderprogramm Volkswagen Flottenversuch Golf Twin Drive.
Genehmigung für GAIAs Zellen für den Einsatz von Raumluftflügen der NASA.
Fertigstellung des ESD Bereiches zur Fertigung von Batteriesystemen mit Elektronik.
Erweiterung der Formation um Produktionskapazität erneut zu steigern.
Erhalt der Zertifizierung nach ISO 9001:2008.
Erhalt des Innovationspreises Thüringen "Elektro-Antriebssystem für Fahrzeuge bis 200kW", zusammen mit Hörmann IMG, Nordhausen.

2010

Start der Serienproduktion High Power Leichtbau Starterbatterie für Porsche.
Mitgliedschaft im Vorstand des Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen-Batterie (KLiB) e.V.
Mitgliedschaft in der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE).
Markteinführung 10Ah High Energy NCA Zelle im DD Format.
Start der Weltumrundung des weltweit größten von Solarenergie angetriebenen Wasserfahrzeuges, ausgerüstet mit einer 1,2MWh großen GAIA Lithium-Ionen-Batterie.

2011

Ausrüstung weiterer eRuf Fahrzeuge und Präsentation auf der Hannover Messe 2011.
Strategische Allianz und Investitionsvereinbarung mit Frazer Nash.
Batterielieferant für Vorserienfahrzeuge von Proton.
Bildung eines Joint Venture mit dem Batteriehersteller EnerSys.

2012

Eröffnung einer zweiten Geschäftsstelle in Willich, Nordrhein-Westfalen.
Der größte Aktionär, die Gruppe Arch Hill Capital, wandelt Fremdkapital in Eigenkapital um.
Verdant übernimmt Arch Hill Capital.
Ankunft des Solarschiffes Tûranor PlanetSolar in Monaco nach 585 Tagen Weltumrundung, ausschließlich mit Solarenergie, die in GAIA Batterien gespeichert wurde.


2013
Serienreife einer 20Ah High Power LFP Zellen, die gemeinsam mit der EAS Germany GmbH entwickelt und auf die Anforderungen für z.B. Lithium Ionen Starterbatterien optimiert wurde.

 

 

 
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