LFP/NCA
Die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Kathodenmaterialien zeigt deutlich, welche Vor- und Nachteile diese Materialien im Vergleich haben. GAIA setzt zur Zeit zwei verschiedene Kathodenmaterialien für unterschiedliche Einsatzbereiche ein.
Das vor mehr als 10 Jahren entwickelte und ständig verbesserte Lithium-Nickel-Kobalt-Oxid Li(Ni,Co)O2 oder kurz NCA wird überwiegend dann eingesetzt, wenn eine hohe Energiedichte und kalendarische Lebensdauer gefordert wird. Die deutlich geringere Sicherheit kann durch geeignete Maßnahmen, wie ein entsprechend intelligentes Batterie-Management-System und ein innovatives Zelldesign zum Teil wieder ausgeglichen werden. NCA Zellen werden häufig in militärischen Anwendungen und in der Raumfahrt, aktuell aber auch in U-Booten und Solarschiffen sowie in Kleinserienfahrzeugen eingesetzt.
Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) oder kurz LFP sind die jüngste Entwicklung die heute schon serienreif ist, zukünftig aber noch, insbesondere in Hinblick auf den Energieinhalt, weiterentwickelt werden müssen. Die hohe Eigensicherheit, die Schnellladefähigkeit und Zyklenlebensdauer sind besondere Eigenschaften, welche LFP Zellen zukünftig zur 1. Wahl im Bereich Elektro- und Hybridfahrzeuge werden lässt. Die Spannungslage von 3,2V je Zelle ist außerdem ideal für neue Einsatzbereiche wie Lithium-Ionen-Starterbatterien, welche GAIA bereits heute im Einsatz hat und ab 2010 in Serie fertigen wird. GAIA verwendet ausschließlich lizenziertes Eisenphosphat von SüdChemie, um eventuelle Patentstreitigkeiten und damit auch mögliche Probleme für den Inverkehrbringer der Zellen und Batterien auszuschließen. Wir möchten, dass Sie nicht nur technisch, sondern auch rechtlich auf der sicheren Seite sind.





